Vision
Seit der Eroberung Perus/ Südamerikas durch die Spanier im 16.Jhrdt. leiden die Indianer unter ständiger Diskriminierung und sind Menschen dritter Klasse.
Nach wie vor ist Rassismus ein großes Problem, wodurch die Menschen u.A. auch durch schlechte Schulbildung kaum Aufstiegschancen haben und ihr Selbstwertgefühl stark beeinträchtigt wird.
Der christliche Glaube wurde damals von den Spaniern als Druckmittel benutzt.
Sie zerstörten Schritt für Schritt die einst so stolze und reiche Kultur Inkas, was bis heute
spürbar geblieben ist und wodurch die Indios in extremer Armut und Perspektivlosigkeit leben.
Über 80% der Berglandindianer leben unterhalb der Armutsgrenze!
In den ländlichen Gegenden, in den Anden, wo der Großteil der Indianer lebt, ist die Kindersterblichkeitsrate wahnsinnig hoch und die Lebenserwartung gering.
Das liegt primär an der extrem schlechten medizinischen Versorgung, denn statistisch kommen dort 2.8 Ärzte auf 10.000 Menschen.
Für uns in Europa unvorstellbar!
Ein großes Ziel von Diospi- Suyana ist nicht nur der Bau und die Erhaltung des Krankenhauses, sondern auch die Verkündigung des christlichen Glaubens und das in enger Zusammenarbeit mit den einheimischen Kirchen.
Die Indianische Kultur soll wieder aufgewertet werden. Das begann schon bei der Namensgebung des Hospitals. Mit Respekt wollen wir, als Mitarbeiter den Berglandindianern begegnen und das auch durch das Erlernen und die Verwendung ihrer Sprache, dem Quechua. Zumindest die Grundsätze.
Weiter Zielvorgaben sind natürlich die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Landbevölkerung in den Anden.
Stationäre und ambulante Betreuung, Operationen, Ausbildung der einheimischen Krankenschwestern
Prävention und Gesundheitsvorsorge sind uns ein großes Anliegen.
Das Hospital Diospi-Suyana liegt Curahuasi, auch genannt die Welthauptstadt des Anis.
Ein typisches Andendorf auf 2600m Höhe.
Die Felder sind weiß vom Anis oder manchmal lila von dem Leinsamen,
Die Curahuasinos genießen ein sehr gutes Klima. Nicht zu warm und nicht zu kalt und nicht zu vergessen, die spektakuläre Landschaft! Doch die Schönheit der Landschaft scheint vielen Einheimischen völlig egal. Ihre Sorgen sind eher praktischer Art.
Genau dorthin, in diesen Kontrast von atemberaubender Schönheit und extremer Armut, kamen Drs. Klaus und Martina John, ein deutsches Ehepaar mit einem Traum.
Nachdem beider mehrere Jahre am Missionskrankenhaus Hospital Vozandes del Oriente in Ecuador
gearbeitet haben, entschlossen sie sich, ihre fantastische Idee in einem der ärmsten Regionen, im Staat Apurimac im Süden von Peru umzusetzen und ihr eigenes Missionskrankenhaus aufbauen.
Dieses Projekt ist mehr, als nur ein Krankenhaus.
Über 35 Freiwillige Mitarbeiter haben bereits ihre Zelte in ihrer Heimat abgebrochen und sind nach Peru ausgereist um unter den Indianern zu leben und zu arbeiten.
Jeder Einsatz erfordert seinen Preis!


