


Dieses Wochenende ging die Reise ins schöne Arequipa und es sollte ein ganz besonderes werden. Schon vor einiger Zeit fragte mich Laura, eine liebe Freundin und Zahnärztin im Krankenhaus, ob ich nicht zu ihrer Hochzeit kommen wolle. Und nicht nur das. Ich sollte eine ihrer Brautjungfern sein. Ich sagte gespannt zu. Schon immer wollte ich gerne mal nach Arequipa, eine Stadt in der Wüste. Brautjunfer war ich auch noch nie, also warum nicht. Ein paar Wochen vorher erfuhr ich dann, das die Farbe der Hochzeit ein Grün sein sollte, und ich ahnte schon das Schlimmste. Von den Einladungskarten, der Dekoration, die Torte, ja sogar die kleine Kirche, alles war grün. Und so natürlich auch die Kleidchen der Brautjungfern. Diese wurde mir in Cusco buchstäblich auf den Leib geschneidert. Also fuhr ich ca. zehn Stunden mit dem Bus über Nacht von Cusco nach Arequipa. Am Samstag mittag fand die kirchliche Trauung statt. Die Braut fuhr in einer großen, langen, weißen Limousine vor und wurde von ihrem Vater, nachdem Paten, Trauzeugen und den Brautjungfern feierlich einliefen, zum Altar geführt. Es war eine sehr typisch katholische, recht lange Trauung. Danach gab es viele Küsschen und Fotos. Auch ein Kameramann sauste ununterbrochen durch die Kirche und filmte alles und alle. Im Anschluss versammelte sich die Hochzeitsgesellschaft in einem schick geschmückten Garten zum gemeinsamen Essen und Tanz. Der Brautstrauss flog, der Kuchen wurde angeschnitten und peruanisch und deutsche Gäste schwungen fröhlich das Tanzbein. Es war ein gelungenen Fest und wir alle wünschen Laura und Eric Gottes Segen und alles erdenklich Gute!!!