esperanza para peru

Hoffnung für Peru

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Caro

Alles was ihr über Caro wissen wollt:

Im schönen Ilmenau, mitten im Thüringerwald, bin ich in mit meinen drei Geschwistern und meinen Eltern aufgewachsen.
Mit 16 Jahren zog ich von zu Hause aus und ging nach Berlin.
Dort arbeitete ich ein Jahr als Praktikantin am Herzzentrum Berlin/Brandenburg, da ich für eine Ausbildung noch zu jung war.
Danach bin ich recht kurzfristig nach Marburg gezogen, um dort die Ausbildung zur Krankenschwester zu absolvieren. Diese abgeschlossen, wurde ich glücklicherweise für knapp drei Jahre übernommen und arbeitete bis Dezember ’06 am Marburger Uniklinikum in der Unfallchirurgie.
Die Arbeit machte mir viel Spaß und ich hatte Freude daran, den Patienten zu helfen und war bemüht, ihnen die Situation so gut ich konnte zu erleichtern. Ich lernte sehr viel und konnte viele Erfahrungen sammeln.
Als Christ möchte ich gerne Gottes Wort mit in meine tägliche Arbeit einbeziehen und denke, dass ich dazu in Peru sehr gute Möglichkeiten habe.
Durch die Privatisierung des Marburger Uniklinikums und durch die damit zusammenhängende Fusion lief mein Vertrag aus.
Dennoch fiel meine Entscheidung, nach Peru zu gehen schon bevor ich wusste, dass ich gehen muss.
Seit 2001 versuchte ich soviel wie möglich im Ausland zu arbeiten und wurde eine der jüngsten Mitarbeiterinnen von Humedica international.
Meinen ersten Einsatz machte ich 2001 mit einem Humedica Ärzteteam in Indien/ Gujarat nach einem schweren Erdbeben.
Dort habe ich meine Liebe zur Auslandsarbeit entdeckt.
Ich habe oft gemeinsam mit meinem Vater Dr. Gunter Müller bei
Hilfseinsätzen in Katastrophengebieten und Gefängnissen auf der ganzen Welt sehr viel praktische Erfahrungen sammeln können, habe verschiedene Fachrichtungen der Medizin kennen gelernt und Menschen in unterschiedlichen, oft schweren Lebenskrisen beigestanden.
Das Arbeiten im Ausland reizte mich schon lange, doch bisher waren nur Kurzzeiteinsätze möglich, da ich beruflich in Deutschland voll eingespannt war.
Nach meiner Rückkehr dachte ich jedes Mal, dass ich eigentlich gerne länger geblieben wäre.
So kam es, dass ich mit großem Interesse Anfang 2005 zum ersten Mal über das Projekt Diospi Suyana las und sofort beeindruckt war, dass so ein großes Projekt umgesetzt werden sollte.
Da ich mich schon einige Zeit nach einer Möglichkeit oder Stelle im Ausland umsah, schickte ich meine Bewerbung sofort ein und bekam auch recht schnell eine Zusage.
Anfangs lief alles erstaunlich reibungslos, doch das dies ein holpriger Weg ist, den ich mir ausgesucht habe, war mir klar, aber ich bin bereit diesen Weg zu gehen unter dem Motto Diospi-Suyana- Wir vertrauen auf Gott!

Seit 29. Januar 2007 lebe und arbeite ich in Peru.
Nach viermonatiger Sprachschulzeit in Cusco bis Mai ´07, war ich einen Monaten in Ecuador am Missionskrankenhaus Hospital Vozandes del Oriente, um mich in den Alltag eines Missionskrankenhaus etwas einzuarbeiten.
Im Juli ´07 bin ich dann entgültig nach Curahuasi gezogen.
Ich wohne mit einer Schweizer Krankenschwester zusammen in einem kleinen Häusschen.
Da wir bisher noch keine OP-Schwester haben, arbeitete ich mich im September und Oktober
in der nächst größeren Stadt, in Abancay in die Materie des OP-Saals ein.
Dies ist alles ziemlich neu für mich, aber es macht mir großen Spaß und hoffe, das die Ärzte, mit denen ich in Zukunft zusammenarbeiten werde geduldig mit mir sind.

Die Arbeit ist eine absolute Herausforderung und erfordert maximale Flexibilität.
Aber wir erleben jeden Tag wie Gott wirken kann und es auch schon getan hat.